| Um Prozesse und Kosten zu optimieren, stellt die Überwachung diverser Prozessparameter in den jeweiligen Produktionsprozessen ein wichtiges Element dar. Die Messgeräte (Sensoren und Messwertumformer) müssen was Präzision, Temperaturunempfindlichkeit und Qualität des Materials anbelangt, höchste Anforderungen erfüllen. Im pharmazeutischen Umfeld sowie in der Lebensmittelindustrie müssen die Messsysteme zudem die strengen hygienischen Auflagen erfüllen und die ermittelten Daten müssen für Validierungszwecke zurückverfolgbar sein. Die ISM® Sensoren sind zu diesem Zweck mit einem Chip ausgestattet, welcher die Sensordaten speichern kann.
Mit der Einführung der neuen Generation von ISM® Sensoren plant Mettler Toledo Prozess-Analytik hinsichtlich Informationsmanagement und Wartbarkeit dieser, neue Potentiale aufzuzeigen. Mittels eines PCs soll es möglich sein, Mess- und Diagnosedaten direkt aus dem Sensor auszulesen. Ebenso die Sensorik neu zu kalibrieren und gegebenenfalls zu justieren (inkl. der Bereitstellung des dafür notwendigen Arbeitsnachweises zur Protokollierung).
Zusätzlich sollen die mit der Zeit wachsenden Informationen der Sensoren über den gesamten Dauer des Lebenszyklus‘ exportiert und archiviert werden.
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Das internationale Unternehmen ist spezialisiert auf Präzisionsinstrumente für professionelle Anwendungen. Die Lösungen von Mettler Toledo werden in Laboratorien, in der Industrie und im Einzelhandel auf der ganzen Welt eingesetzt.
Der seit 1997 an der New Yorker Börse kotierte Konzern erwirtschaftet mit rund 10‘000 Mitarbeitern jährlich einen Umsatz von über einer Milliarde US-Dollar.
Zur Divison Mettler Toledo Prozess-Analytik gehören die beiden Unternehmenseinheiten Ingold und Thornton, die zu den führenden Anbietern von analytischen Messsystemen zur Steuerung von flüssigkeitsbasierenden Produktionsprozessen zählen.
Dank der in enger Zusammenarbeit zwischen Mettler Toledo und itsystems entwickelten Applikation iSense können die Informationen des ISM® Sensors einfach auf einen PC übertragen und dort entsprechend visualisiert und ausgewertet werden. Dazu wird der Sensor einfach mittels USB-Connector am PC angeschlossen. iSense erkennt automatisch, ob ein Sensor angeschlossen ist oder nicht und um welchen Sensortyp es sich handelt (Erkennung der Seriennummer des jeweiligen Sensors). iSense bietet Funktionen hinsichtlich dem Auslesen und Historisieren von Mess- und Kalibrierungsdaten aus dem Sensor und dem Kalibrieren oder Justieren des Sensors.
Wird ein Sensor am PC angeschlossen kann iSense diesen eindeutig identifizieren. Für erstmalig angeschlossene Sensoren können erweiterte Stammdaten (z.B. Einsatzort, etc.) erfasst werden. Ist der angeschlossene Sensor schon im System erfasst, werden sogleich die wichtigsten Kennwerte des Sensors angezeigt. Neben aktuellen Messwerten können nun auch operativ gesammelte Diagnosewerte aus dem Sensor ausgelesen werden. Somit kann der Momentanzustand des Sensors errechnet und dargestellt werden, zudem besteht die Möglichkeit, gleichzeitig wichtige Daten für die Historisierung auszulesen. Der Momentanzustand des Sensors wird unter Einbezug von verschiedenen Werten berechnet. Diese Zustandsanalyse ermöglicht es dem Nutzer, den Sensor nur dann zu kalibrieren, zu justieren oder auszutauschen, wenn es auch wirklich nötig ist (Betriebsoptimierung).
Hat ein Sensor einen Zustand erreicht, in welchem er neu kalibriert oder justiert werden muss, kann dieser Kalibrations- oder Justierungsprozess mit iSense durchgeführt werden. Mit Hilfe von Puffer-Lösungen, deren Werte als Stammdaten im System erfasst sind, können die Richtwerte, die dann während der Messungen zur Berechnung der Messdaten herangezogen werden, wieder neu definiert werden. Dieser Vorgang wird durch einen Workflow unterstützt, wobei für den Anwender alle notwendigen Schritte und der momentane Status im Kalibrationsprozess sichtbar sind.
Nach einer Kalibrierung wird am PC automatisch ein entsprechendes Protokoll als PDF-Datei aufbereitet. So besteht je nach Bedarf auch die Möglichkeit, die ausgedruckten Protokolle handschriftlich zu visieren.
Die Datensicherung pro PC geschieht durch einfaches Kopieren der lokalen Datenbestände auf einen Server oder auf ein lokal verfügbares Speichermedium.
Zukünftig werden die mittels iSense ermittelten und verwalteten Informationen einer übergeordneten, zentralen Informationsmanagement-Plattform übergeben werden können. Die so exportierten Informationen können dann im Central Data Management importiert und weiter ausgewertet werden. Die bestehenden Datenbankinhalte in iSense können momentan als Listen visualisiert werden und lassen sich bei Bedarf nach MS-Excel exportieren.
Gleichzeitig wird es dann auch möglich sein, die momentan von iSense verwalteten Stammdaten zu Sensoren, Puffer-Lösungen, etc. zentral zu verwalten und iSense entsprechend zur Verfügung zu stellen (Import von Stammdaten).
In vielerlei Hinsicht erleichtert iSense die Arbeit mit der Bereitstellung von Sensoren. Dank der Möglichkeit, die Sensoren unter idealen Bedingungen am Arbeitsplatz zu warten, kann die Arbeit am ISM® Sensor schneller und effizienter und gestaltet werden. Da der aktuelle Zustand des jeweiligen Sensors mit kleinstem Aufwand festgestellt werden kann und die Wartung somit nur noch so oft wie nötig durchgeführt werden muss, können Arbeitszeit und im Endeffekt auch Materialkosten gespart werden. Dank der Sensorhistorie besteht zusätzlich eine Übersicht über den Verschleiss der Sensoren und es können gegebenenfalls Massnahmen ergriffen werden, um diesen auf einem Minimum zu halten. Somit wird garantiert, dass in den Produktionsprozess nur leistungsfähige Sensoren eingesetzt werden. Eine Erhöhung der Prozesssicherheit ist damit gewährleistet.
Gerade bei Unternehmen, in deren Produktionsverfahren pH-Parameter eine wichtige Rolle spielen, kann die Sensordokumentation der Produktionsherstellung beigelegt werden. Da mit iSense detaillierte Sensorprotokolle erstellt werden können, wird hier eine umfassende Qualitätskontrolle ermöglicht.
iSense ergänzt somit das eigentliche Messgerät (Sensor) mit der Möglichkeit zur Optimierung des Life Cycle Managements und somit zur Optimierung des betrieblichen Einsatzes. Dank der Mehrsprachenfähigkeit kann iSense auch international eingesetzt werden.
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