Der Weg zur Nutzung von Cloud Services

Hand Wolke

„Nobody goes to the cloud for price.“ so Tom Georgens CEO von NetApp in einem Interview. Er stellt sich damit bewusst gegen das zur Phrase verkommene Preis-Argument, womit man versucht den Kunden zu einer Kaufentscheidung zu bringen. Tom Georgens sieht andere, sogar bessere, Gründe auf die Cloud zu setzen. Diese Aussagen kann ich durch meine Erfahrungen bei unseren KMU Kunden nur bestätigen. Ich denke auch, dass viele andere Gründe dafür sprechen, die Cloud-Dienste zu nutzen, jedoch selten allein der Preis. Meiner Meinung nach geht es darum flexibler und schneller einen Dienst zu bestellen und zu nutzen. Es geht darum im Self Service Portal Server und virtuelle Maschine für eine begrenzte Zeit zu bauen. Und es geht darum sich auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren und nicht mehr Zeit und Energie für die IT zu verlieren.

Vor kurzem stand ich in Kontakt mit einem CRM Hersteller. Dieser bestätigte mir, dass ein bis zwei Mal im Jahr die Software auf die Performance getestet wird. Dafür ist der Cloud-Dienst, in diesem Falle Azure, wie geschaffen. Darüber lässt er problemlos 200 VMs laufen. Nach 1 Monat ist das Testing abgeschlossen. Er kann seine Maschine löschen und weiter On-Premise seine Software weiterentwickeln.

Unsere Bedarfsanalysen im Offerten-Prozess für Kunden haben gezeigt, dass Cloud seinen Preis (andere Lizenzierungsmodelle, Internet-Anbindung vielleicht verbessern…) hat, aber auch eine höhere Performance und Redundanz erbringt. Und damit kaum vergleichbar ist mit einer On-Premise Lösung.

Die Cloud, bzw. die zahlreichen Anbieter, bieten eine Art von Service, welche zum Business Model passen muss.

Ich denke, zusammenfassend kann man sagen, dass es darum geht die Kontrolle über die Dienste und damit über seine Daten bzw. den Zugriff darauf zu behalten.