Ist denn dieser Service wirklich fällig?

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Haben Sie sich auch schon gefragt, ob dieser Service wirklich fällig ist? Nun ja, bei meinem früheren Auto Jahrgang 2006 gab es nach jedem Service einen Papieranhänger am Blinker: nächster Service in 12 Monaten oder in 12’000 km fällig. Während meiner Zeit in den USA hatte ich übrigens das gleiche Auto/Modell/Jahrgang und dort war ein Ölwechsel bereits nach 5'000 Meilen fällig.

Da wir den Service mit dem Kauf des Autos für 100'000 km oder 10 Jahre im Voraus bezahlen, schauen wir heute nicht mehr so genau hin, was der Service beinhaltet. Ich bin nicht vom Fach und kann die effektiv nötigen Intervalle dieser Services wenig beurteilen. Eines ist jedoch klar; bei so vielen Autos und bei so standardisierten Serviceintervallen ist Optimierungspotential vorhanden. Wie geht es denn Ihnen nach einer 5-stündigen Bergwanderung? Da brauchen Sie wohl auch mehr Ruhe, als nach einem stündigen Spaziergang im Wald. Damit meine ich: jeder fährt ein wenig anders und hat dadurch einen «personalisierten» Verschleiss.

Das Geschäftsmodell hinter Autoverkäufen und Services ist sicher spannend. Der Service wird mit dem Auto verkauft, und so lässt sich der Bedarf an Services über die nächsten 10 Jahre sehr gut planen. Wenn ich nun weiss was der Bedarf ist, kann ich das Angebot und die Planung exakt darauf abstimmen; x Ölwechsel, x Filterwechsel, x Stunden Arbeit usw.

Digitale Transformation heisst unter anderem, Wertschöpfungsketten durch Digitalisierung zu optimieren, spannender noch, neue Geschäftsmodelle zu entdecken und zu erschliessen.

Vielleicht ist Ihr Unternehmen in 10 Jahren ein ganz anderes als heute?

Uns Auto-Besitzern würde ein wenig Digitalisierung in Sachen Service entgegenkommen. Für die meisten von uns würde das weniger Pit-Stopps in der Garage bedeuten. Der Umwelt schaden weniger Ölwechsel und Verbrauchsmaterial auch nicht. Da die Services ja nur «scheinbar» gratis sind, würden die Autos billiger oder das «Auto-Paket» besser.

Digitalisierung bedeutet auch, die physische Welt mit Sensoren zu messen und mit der virtuellen Welt zu verbinden. In der virtuellen Welt braucht es entsprechende Plattformen und Dienste um die Sensoren-Daten auszuwerten, um so z.B. einen Sinn (eben – wann ist der nächste Service effektiv fällig) aus diesen Daten zu machen. Dass es in Zukunft effektiv weniger Auto-Services braucht, stelle ich in nun in den Raum. Jedoch wird es sicher mehr Sensoren geben, welche die physische Welt messen und mehr Plattformen, welche aus diesen Sensoren-Datenpunkten Sinn machen. Schindler macht das z.B. mit ihrem Internet of Elevators and Escalators (IoEE) schon heute vor.

Gerade Branchen mit hoher Wertschöpfung und Volumina sind Ziele für Gedankenspiele. Wo kann die Digitalisierung die Wertschöpfungskette optimieren? Oder – vielleicht hat gerade jemand irgendwo auf der Welt die zündende Idee, um sich ein Stück dieser Wertschöpfung abzuschneiden? Digitalisierung heisst eben auch, mit Ideen und neuen Geschäftsmodellen etablierte Märkte aufzurütteln.

Die vierte industrielle Revolution ist getrieben durch Sensoren (Internet of Things), Plattformen in der Cloud, welche die Sensoren-Daten sammeln und speichern und in Zukunft AI (Artificial Intelligence), welche aus den Daten Sinn machen.

Machen Sie sich auch schon Gedanken, wie die Digitalisierung Ihre Geschäftsmodelle tangieren?

Bei itsystems machen wir das den ganzen Tag. Wir bauen digitale Arbeitsplätze basierend auf Office 365, Microsoft CRM und Microsoft Azure. Wir helfen Ihnen Ihre Plattformen z.B. in der Cloud oder in einem anderen Bereitstellungmodell hochzufahren. Mit unserer Mobile-APP-Kompetenz verteilen wir Informationen an Ihre Mitarbeitenden – egal wo diese sich befinden. Wir sind zudem Ihr Gesprächspartner und Software-Atelier für Ihre neuen digitalen Geschäftsmodelle.

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p.s.: itsystems führt diverse Events zum Thema digitale Transformation und den digitalen Arbeitsplatz durch.