Studie: "Der Arbeitsplatz der Zukunft"

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Das Beratungsunternehmen Deloitte hat vor einiger Zeit eine interessante Studie herausgebracht. Sie handelt davon, wie moderne Technologie - genauer: die Digitalisierung - die Arbeitswelt verändert hat und sie weiter verändern wird. Die Zusammenfassung der Studie ist hier zu finden: "Der Arbeitsplatz der Zukunft" (Deloitte, 2016). Auf der gleichen Seite kann sodann auch die komplette Studie als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Technologie verändert Menschen verändern Technologie

Die Resultate dieser Studie zeigen auf, wie die Arbeitswelt auf die Entwicklungen der Technologiebranche reagiert, wechselwirkend aber auch neue Anforderungen stellt, die es umzusetzen gilt. Einmal zeigen neue Technologien neue Wege auf, wie Aufgaben noch einfacher oder noch effektiver gelöst werden können. Das andere Mal weisen die Benutzer die Entwickler darauf hin, dass, wenn man dann schon so arbeitet, wie sich das die IT-Entwickler vorstellen, doch bitte noch dieses und jenes verändert, angepasst oder verbessert werden muss. Man nennt solche Prozesse auch proof-of-concept (PoC) oder einfach "erfahrungsbasierte Weiterentwicklung". Sie haben die Technologie zu dem gemacht, was sie heute ist und was sie bietet: Ich kann dann arbeiten, wann ich am leistungsfähigsten bin, dort wo es gerade am besten passt und mit jenen (digitalen) Werkzeugen, die mich am effektivsten meine Ziele erreichen lassen.


28 % aller Schweizer im erwerbstätigen Alter arbeiten bereits heute mindestens einen halben Tag pro Woche von zu Hause. Von den restlichen 72 % würde ein Drittel dies in Zukunft ebenfalls gerne tun.
— Deloitte Studie, 2016

IT-Systeme auf Bedürfnisse ausrichten

Im Grossen und Ganzen hat Deloitte mit der Studie drei grosse Trends bestätigt, die schon längere Zeit laufen, in der heutigen Zeit nun aber so richtig sichtbar und spürbar werden - auch für die Arbeitgeber: Ortsungebundenheit, Selbständigkeit und Flexibilität. Unternehmen tun deshalb gut daran, ihre IT-Systeme, die sie dem Personal zur Verfügung stellen, darauf auszurichten. Denn die Zeiten von "bei uns wird halt so gearbeitet und basta!" sind längst vorbei. Zumindest die überall und zuweilen unter hohem monetären Einsatz gesuchten Talente, also das hochqualifizierte Fachpersonal, das sich den Arbeitgeber aussuchen kann, werden auch darauf achten, wie sie ihre Aufgaben verrichten dürfen, und nicht nur darauf, was sie tun müssen, um erfolgreich zu sein. Das ist eine neue, mitbestimmende und nicht zu unterschätzende Dimension in der Arbeitswelt allgemein und im HRM (Human Resource Management) im Speziellen. Deshalb kommt meiner Meinung nach noch eine vierte Dimension hinzu, die extrem wichtig geworden ist, ganz besonders auch für die IT-Abteilung: Agilität.Nur wer beweglich ist und rasch auf neue Anforderungen des Business reagieren kann, hat langfristig noch gute Überlebenschancen.

Fazit

In einer ortsungebundenen Arbeitswelt, in der die Arbeitskraft ihre Ziele selbständig erreicht und sich ihren Arbeitsplatz flexibel nach den eigenen Bedürfnissen einrichtet, muss IT-seitig der zukunftsgerichtete, digitale Arbeitsplatz im Zentrum stehen. Nur er ist in der Lage, sich agil zu verhalten, das heisst, er kann auch auf neue oder veränderte Bedürfnisse des Business oder der Leistungserbringer (Mitarbeiter) reagieren, ohne übermässig Sonderkosten für das Unternehmen zu verursachen. Damit wird auch die IT endlich agiler und bekommt Zeit zum Durchatmen und die weitere Zukunft zu planen. Denn eines ist sicher: Stillstand kommt heute nicht mehr in Frage.

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